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Thomas Faupel Sozial-/Theaterpädagoge (FH/PH) |
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Thesen zum Postdramatischen Theater // Postdramatik meint heute, ohne nachvollziehbare Geschichte Theaterstücke inszenieren zu können. / Bühnenformen, die nicht eine andere Wirklichkeit zeigen, sondern vor allem selbst eine Wirklichkeit sein wollen und dafür eine nicht unbedingt verbale Sprache entwickeln. / Es zerfließen die Grenzen zwischen Schauspiel und Performance, zwischen Repräsentation und Präsentation. / Textmaterial, das über Kopfhörer zugespielt wird. / Geschichten, die keine geschlossenen Wirklichkeit behaupten. / Zuschauer lesen minutenlang still in verteilten Textbüchern. / Die darzustellenden Probleme der Gegenwart übersteigen die Darstellungskraft der dramatischen Situation, denn im Prozess der Moderne treten sich zusehens weniger Menschen gegenüber, als dass Menschen in ihren Funktionen mit Institutionen in einen komplizierten Kampf geraten. / Die Kenntlichkeit des Gegenübers wird verweigert. z.B. Kafka: Der Prozess
Quelle: Florian Malzacher [...] Leitender Dramaturg beim Steirischen Herbst Bernd Stegmann [...] Hochschule für Schauspielkunst Berlin |
Auswahl // Monologe // Schülerrecherche zur Dramaturgie // Kurzreferate und -inszenierungen
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